The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund
„The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“ verbindet Survival-Thriller und Tierhorror mit einem Konflikt innerhalb einer Freundesgruppe. Dabei entsteht die Gefahr nicht allein durch einen Bullenhai. Ebenso entscheidend sind Gruppendruck, falsche Entscheidungen und lange verdrängte Spannungen. Vor allem Sara muss lernen, sich gegen Max durchzusetzen und eigene Wege einzuschlagen.
| Dauer: | 105 Min. |
|---|---|
| FSK: | ab 16 Jahren |
| Jahr: | 2026 |
| Regie: | Jeff Wadlow |
| Produzenten: | Basil Iwanyk, Erica Lee, Carsten H. W. Lorenz |
| Hauptdarsteller: | Kathryn Newton, Lana Condor, Nico Hiraga |
| Nebendarsteller: | Tommi Rose, Gavin Casalegno, Tayme Thapthimthong |
| Studio: | Amazon MGM Studios |
| Sprachen: | Deutsch, English |
Gemeinsam mit Max, James, Adrianne und Greg reist Sara nach Thailand. Dort möchte sie eine Höhle besuchen, die ihrem verstorbenen Vater viel bedeutete. Nach einer Sturmflut gelangt jedoch ein Bullenhai in das Höhlensystem. Während die Freunde nach einem Ausgang suchen, wächst der Streit über die richtige Fluchtroute. Zugleich schrumpft die Gruppe nach mehreren Angriffen immer weiter. Schließlich hängt Saras Überleben davon ab, ob sie ihren eigenen Entscheidungen vertraut. Findet Sara allein einen Weg aus dem Teufelsschlund?
Besetzung, Drehorte & Infos
„The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“ ist ein US-amerikanischer Survivalthriller aus dem Jahr 2026. Jeff Wadlow führte Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Aja Gabel und Myung Joh Wesner. Lionsgate und Thunder Road produzierten den 105 Minuten langen Film, während Basil Iwanyk, Erica Lee und Wadlow als Produzenten mitwirkten. Bear McCreary komponierte die Musik, James Kniest übernahm die Kamera und Sean Albertson verantwortete den Schnitt.
Zur Besetzung gehören Kathryn Newton als Sara, Lana Condor als Max und Gavin Casalegno als Greg. Außerdem spielen Nico Hiraga den James, Tommi Rose die Adrienne sowie Tayme Thapthimthong den Guide Wat. Alec Hammond gestaltete das Production-Design, während Kelli Jones für die Kostüme zuständig war. Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2025 in Thailand statt, wobei Krabi, Bangkok und Chiang Mai als Drehorte dienten.
Das ursprüngliche Drehbuch trug den Titel Apex und gelangte 2019 auf die Black List unverfilmter Hollywood-Drehbücher. Weitere Auszeichnungen sind in den vorliegenden Informationen nicht genannt. In den USA erhielt der Film ein PG-13-Rating; eine deutsche FSK-Freigabe wird nicht angegeben. Ein erster Trailer erschien im Juni 2026. Schließlich veröffentlichte Prime Video „The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“ am 29. Juli 2026.
Inhalt & Handlung vom Film „The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“
Sara reist nach ihrem Abschluss mit Max, James, Adrianne und Greg nach Thailand. Sie finanziert die Reise, weil sie ihrem verstorbenen Vater gedenken möchte. Besonders wichtig ist ihr der Besuch der Höhle Devil’s Mouth, die er einst liebte. Während einer Bootsfahrt sprechen Sara und Max über ihre Zukunft. Obwohl beide ursprünglich nach New York ziehen wollten, hat Max inzwischen einen Job in Los Angeles angenommen. Sie erwartet, dass Sara ihre Pläne ebenfalls ändert. Später lässt die Gruppe Sara beim Schwimmen versehentlich zurück. Quallen verletzen sie, doch Max spielt ihre Verantwortung herunter. Schließlich entschuldigen sich beide, während Max weiterhin Entscheidungen dominiert.
Am nächsten Tag begleitet der Höhlenführer Wat die Freunde zum Devil’s Mouth. Sara bevorzugt eine sichere Strecke, doch Max drängt auf die gefährlichere rote Route. Trotz der Einwände von Sara und Wat folgt die Gruppe ihrem Wunsch. Unterwegs erfährt Sara außerdem, dass Max den Guide zusätzlich bezahlt hat, damit er besonders auf sie achtet. Wat erklärt, dass eine Sturmflut Meerwasser und Tiere in das Höhlensystem gespült hat. Dennoch ignoriert Max seine Warnungen und schwimmt tiefer hinein. Adrianne verletzt sich am Bein, woraufhin Sara sie versorgt. Obwohl Wat zur Umkehr rät, besteht Max darauf, die Erkundung trotz der Gefahr weiterhin fortzusetzen.
Max fällt dem Hai zum Opfer
Im Inneren entdeckt Sara die Leiche eines Tauchers. Kurz darauf taucht dessen Ausrüstung mit Haizähnen darin auf. Damit erkennt die Gruppe, dass sich ein Hai in der Höhle befindet. Wat will sofort zurückkehren, doch Max widerspricht erneut. Schließlich trennt sich der Führer von ihnen, weil er sein eigenes Leben schützen möchte. Adrianne blutet weiterhin, wodurch der Hai angelockt wird. Bei der Flucht tötet das Tier Greg und verletzt Adrianne schwer. James erkennt einen Bullenhai, der sowohl Salz- als auch Süßwasser verträgt. Nachdem auch Wat offenbar stirbt, schlägt Sara einen engen Tunnel zum Meer vor. Max lehnt diesen Plan jedoch ab.
Trotz Saras Einwänden zwingt Max die Gruppe auf den ursprünglichen Rückweg. James kritisiert daraufhin ihre kontrollierende Art und wirft ihr vor, Entscheidungen ständig an sich zu reißen. Verärgert geht Max allein weiter, weshalb Sara und James ihr schließlich folgen. Nach einem langen Schwimmabschnitt erreichen sie einen engen trockenen Tunnel, der plötzlich einstürzt. Max fällt ins Wasser, während Sara und James sofort hinterherspringen. James bleibt zwischen Felsen stecken und kann sich nicht befreien. Er fordert beide Frauen auf, ohne ihn weiterzugehen, bevor er schließlich erstickt. Sara führt Max weiter, doch sie bemerkt bald, dass sie im Höhlensystem im Kreis geschwommen sind.
Sara schlägt erneut den Weg zum offenen Meer vor, doch Max hält am Hauptweg fest. Als der Hai wieder angreift, verletzt sich Max an der Hand. Sara setzt eine Leuchtfackel ein, verletzt das Tier und trägt die bewusstlose Freundin zu einer Öffnung. Dort entschuldigt sich Max für ihr kontrollierendes Verhalten. Gemeinsam versuchen beide später, über eine steile Passage nach draußen zu gelangen. Während des Aufstiegs greift der Hai Max an und tötet sie. Sara trennt die Sicherungsleine, erinnert sich an Wats Warnungen und lockt das Tier gegen eine instabile Höhlenwand. Der Einsturz tötet den Hai. Schließlich findet Sara einen Landausgang.
Filmkritik und Fazit zum Film „The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“
„The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“ beginnt mit einem brauchbaren Konflikt zwischen Vorsicht und Gruppendruck. Saras Zurückhaltung erhält dadurch früh eine nachvollziehbare Grundlage. Allerdings handeln mehrere Freunde auffällig unvernünftig und provozieren Gefahren selbst. Max überschreitet Warnungen häufig, weshalb ihre Entscheidungen konstruiert erscheinen. Die Quallenszene funktioniert dagegen gut und erzeugt echtes Unbehagen. Später verliert der Film Tempo, obwohl die Bedrohung längst feststeht. Diskussionen in der Höhle wiederholen zudem denselben Streit um die richtige Route.
Stärker wird der Film, sobald Sara eigene Entscheidungen gegen Max durchsetzt. Ihre Vorschläge zu engen Tunneln folgen sichtbar den Bedingungen der Höhle. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Entwicklung innerhalb des Überlebenskampfes. Mehrere Todesfälle überzeugen weniger, weil vorher kaum emotionale Nähe entsteht. Gregs Angriff kommt plötzlich, besitzt aber nur begrenzte Wirkung. James’ Tod funktioniert besser, weil seine Entscheidung unmittelbar aus der Situation entsteht. Auch Adriannes Verletzung erhöht den Druck, obwohl Max darauf unglaubwürdig reagiert.
Im letzten Drittel findet der Film seinen klarsten Schwerpunkt. Saras Einsatz der Leuchtfackel gehört zu den überzeugenderen Gefahrenszenen. Ebenso nutzt der Einsturz konsequent zuvor eingeführte Informationen über instabile Wände. Max’ Entschuldigung kommt dagegen spät und löst ihren Konflikt zu bequem. Ihr Tod verschärft Saras Alleingang, wirkt jedoch erwartbar vorbereitet. Das Finale besitzt funktionierende Einzelmomente, aber kaum wirkliche Überraschungen. Als Hai-Thriller bleibt The Devil’s Mouth solide, jedoch zu formelhaft.

