Evidence – Auf der Spur des Killers

Fünf Freunde machen sich mit dem Busfahrer Ben auf die Reise nach Las Vegas. Da ist LeAnn, eine Newcomerin im Filmgeschäft und ihr Freund Taylor. Ihre Freundin Rachel, die von ihr eine Dokumentation über ihren Aufstieg filmt, Vicki, eine Tänzerin, und Steven begleiten sie. Auch die ältere Dame Katrina steigt zu.

Evidence
Dauer: 90 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Olatunde Osunsanmi
Produzenten: David Lancaster, Michael Litvak, Marc Platt
Hauptdarsteller: Radha Mitchell, Stephen Moyer, Nolan Gerard Funk
Nebendarsteller: Torrey DeVitto, Caitlin Stasey, Harry Lennix, Svetlana Metkina, Dale Dickey
Studio: Bold Films, FilmEngine, Marc Platt Productions
Sprachen: Deutsch

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Während der Fahrt bemerken sie, dass sie nicht auf der normalen Route nach Las Vegas fahren, sondern auf einem Nebenweg. Nachdem der Bus verunglückt, flüchten sie zu einer nahegelegenen Autowerkstatt, um Hilfe zu rufen. Doch leider ist diese verlassen und die Telefonleitung zerstört. Und ein mysteriöses Morden beginnt.

Evidence – Besetzung, Drehorte & Infos zum Film

Der Horrorthriller „Evidence“ ist ein Werk von Regisseur Olatunde Osunsanmi, der unter anderem an Universals „The Fourth Kind“ und dem dystrophischen Drama „Falling Skies“ Bekanntheitsgrad erlangte. Zu den Hauptproduzenten gehörten unter anderem Marc Platt, der für „Bridge of Spice“ und „La La Land“ zwei Oscar Nominierungen erhielt. Unterstützt wurde er von David Lancaster, der ebenso ein Oscar Anwärter war. Das Drehbuch zu „Evidence“ schrieb John Swetnam. Für die musikalische Leitung verantwortlich war, Atli Övarsson. Für den Soundtrack des Films wurde der bekannte Song von Nolan Funk „Take you away“ verwendet. Hinter der Kamera stand Lukas Etlin.

Zu den Hauptdarstellern zählten Torrey DeVito, die unter anderem in der Fernsehserie „Stalker“ mitwirkte, die australische Schauspielerin Caitlin Stasey, Stephen Moyer und Radha Mitchel, bekannt aus der Komödie „Melinda und Melinda“ von Woody Allen. Der US-amerikanische Thriller wurde von den Bold Films produziert und erschien mit einer Länge von 98 Minuten und einer Altersfreigabe von 16 Jahren am 19. Juli 2013.

Inhalt & Handlung vom Film „Auf der Spur des Killers“

Der 21.Juli 2012, Kidwell, Nevada, 115km von Las Vegas entfernt. Eine verlassene Autowerkstaat, abgesperrt von weißroten Polizeibändern. In einem grausamen Szenarium werden verbrannte Leichenteile geborgen. Mit unter den Beweismitteln, zwei Webcams, zwei Handys und eine zerstörte Schutzmaske zum Schweißen.

Anschließend erfolgt eine Pressekonferenz von der leitenden Kriminalhauptkommissarin Burquez, die vor laufenden Kameras erklärt, den Fall schnellstmöglichst zu lösen. Unterstützt wird sie von ihrem Kollegen Reese. Im Fernsehraum des Polizeipräsidiums beginnen sie die aufgezeichneten Filme der verschiedenen Kameras zu begutachten.

Man sieht eine junge Frau, dann einen Gitarre spielenden Mann und eine Überraschungsparty für die Frau, namens LeAnn, die ihre erste Rolle in einem Theaterstück bekommen hat. Hinter der Kamera steht Rachel, ihre Freundin, die den Aufstieg von LeAnn zur erfolgreichen Schauspielerin dokumentieren will. Weiter zeigt das Video den Gitarristen, er trägt den Namen Taylor und ist der Freund von LeAnn. Nachdem er ihr einen Heiratsantrag hinter der Bühne macht, den sie ablehnt, geht er wutentbrannt. Weiterhin sieht der Zuschauer, wie sie eine Busreise nach Las Vegas planen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Den Bus fährt Ben und während der Fahrt steigt Vicki, eine Tänzerin und der 16jährige ausgebüxte Steven zu. Beim zurück zoomen, bemerken die Kommissare eine weitere Frau, die eine Militärtasche mit etwa 100.000 Dollar bei sich trägt und identifizieren sie als Katrin Fleischmann, die Frau des psychisch kranken Gerald Fleischmann, einem aus dem Irak heimgekehrten Soldaten. Die Kommissare geben eine Fahndung nach ihm heraus.

Der Bus unterwegs nach Las Vegas fährt auf einer Nebenstrecke, um einen weiteren Fahrgast aufzunehmen, verunglückt aber, als der Fahrer einen Stacheldrahtzaun übersieht. Die gesamte Gruppe geht nun zu einer LKW-Werkstatt zurück, um Hilfe zu holen. Doch leider ist sie verlassen und das Telefon funktioniert nicht. Ben versucht die Leitung zu reparieren und befiehlt den anderen in einem Haus zusammenzubleiben. In der Dunkelheit sucht Rachel ihre Freundin LeAnn, als sie eine Tür öffnet, stürzt ihr der blutüberströmte Steven entgegen.

Im weiteren Verlauf und unter der Auswertung der verschiedenen Kameras sieht das Publikum, die grausame Ermordung einer Frau, die auf der Suche nach einer Waffe, von hinten gepackt mit einem Schweißgerät in Brand gesetzt wird. Nach und nach werden in grausamen Szenarien noch drei Personen getötet und nur zwei überleben, Rachel und der schwerverletzte Taylor.

Nachdem die Kommissare über den Tod des an Krebs erkrankten Gerald Fleischmann informiert werden, müssen sie erkennen, dass er nicht als Täter in Frage kommt und auch der vorbestrafte Ben nichts damit zu tun hat. Der wahre Täter treibt ein falsches Spiel mit Ihnen. Reese spricht mit Rachel, die vernehmungsfähig ist, und erfährt einige wichtige Informationen von ihr, anschließend entlässt er sie nach Hause.

Nachdem die Kommissare sich in Sicherheit wiegen, in Taylor den Täter gefunden zu haben, wird plötzlich in den gesamten Medien, das Filmmaterial der Polizei ausgestrahlt. Und sie erkennen nun, dass sie vom wahren Täter nur manipuliert wurden und die Tat bis ins kleinste Detail geplant war. Mit den warnenden Worten, „Pass auf, wenn dich in nächster Zeit jemand filmt, dass du nicht der Hauptdarsteller im Film wirst“, verabschiedet er sich.

Filmkritik und Fazit zum Film „Evidence – Auf der Spur des Killers“

Evidenz – Auf der Spur des Killers“ ist ein gut gemachter Psychothriller, etwas mystisch angehaucht und am Anfang etwas langweilig, dann aber spannend und der Plot-Twist überraschend für den Zuschauer. Der im Found-Footage-Stil produzierte Film konfrontiert das Publikum, mit unterschiedlichen Qualitätsstufen in der Bildqualität von Pixelbildern einer Wackelcam, Totalausfällen bis hin zu Hochglanzbildern. Die Tötungsszenen sind meist im Off gedreht.

Kritikern bemängeln, dass die beiden Hauptdarsteller Rhada Mitchell und Stephen Moyer nicht präsent genug auf der Filmleinwand wirkten und sie eigentlich wie in einer Nebenrolle wirkten, ohne dass ihr großes schauspielerisches Talent richtig zu tragen kam. Auch war für einige die Wackelcam, die meist in der Dunkelheit drehte und die Totalausfälle, ein Grund den Psychothriller negativ zu bewerten. Zudem wurde der falsche Schnitt bemängelt, der gerade in spannungsgeladenen Szenen die Handlung unterbrach.

Im Großen und Ganzen ist der Kinofilm aber ein sehenswerter Found-Footage-Streifen für einen verregneten Sonntagnachmittag.

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